Aktion "Toter Winkel"

 

Um die Kinder nun für diese Gefahr zu sensibilisieren, besuchte uns Herr Nedo von der Kreisverkehrswacht Neumarkt und sprach mit den Schülern dieses ernste Thema zunächst theoretisch durch und veranschaulichte es dann mit kindlichen Mitteln.

Wo Gefahr durch Autos oder Lastwagen droht, wurde den Viertklässlern an einem Bus erklärt. Als eine Grundregel gilt nämlich: „Nur wenn ich den Fahrer eines Fahrzeugs sehen kann, kann auch er mich sehen.“

Zunächst wurden die „Toten Winkel“ mit Absperrband bestimmt. Diese befinden sich sowohl direkt vor, als auch hinter dem LKW und seitlich in den Bereichen, die für den Fahrer trotz Spiegel nicht einsehbar sind.

Dann durfte jedes Kind einmal auf dem Sitz des LKW-Fahrers Platz nehmen, um dessen Sicht kennenzulernen. Kein einziges Kind war – trotz Spiegeln – zu sehen, obwohl sich in diesem Moment der Rest der Schulklasse neben dem Lkw im „Toten Winkel“ befand.

Dass man hinter einem LKW nicht gesehen wird, war für die Kinder logisch. Allerdings wie groß der Bereich ist, in dem Radfahrer und Fußgänger unsichtbar bleiben, war schon eine Überraschung.

Unser Experte erzählte zum Schluss auch noch über Unfälle, die sich ereignet hatten, weil sich ein Fußgänger oder Radfahrer im „Toten Winkel“ befunden hatte und ermahnte die Schüler zu einem umsichtigeren Verhalten, sollten sie sich in der Nähe eines Lastwagens oder Busses befinden.   Dank Herrn Nedo wissen wir, dass wir im Verkehr noch besser aufpassen müssen, weil man uns nicht immer sehen kann. Gecheckt!                                                                                                       

                                                                                              (Heinrich Duschinger)